Die „Corona-Pandemie“ als fötales Drama
Eine psychohistorische Erklärung
Die psychohistorische Analyse deutet die „Corona-Pandemie“ als regressive Gruppenphantasie zur kollektiven Reinszenierung fötaler und geburtlicher Urtraumata.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Einleitung der Gruppenphantasie
- Der Staat als Beschützer und Todbringer
- Enge und Einsamkeit als fötale Not
- Krankheit und Maske als Atemreduktion
- Das Virus als giftige Nabelschnur
- Zwangsimpfung als Trauma
- Die Impfung als Geburtsvorgang
- Zusammenfassung
Einleitung
Nach Lloyd deMause erleben menschliche Kollektive zyklisch ihr fötales Drama, ihr Geburtstrauma sowie frühkindliche Traumata in Form von Gruppenphantasien nach. Typische Manifestationen dieses Vorgangs sind Kriege, Wirtschaftskrisen oder Seuchen. Der zugrundeliegende Anlaß kann dabei real sein oder rein der Phantasie entspringen.
Der Fötus durchlebt im Mutterleib physiologische Erstickungserfahrungen durch Sauerstoffmangel sowie die Belastung seines Organismus durch mütterliche Giftstoffe. Besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel und während der Geburt kommt es regelmäßig zu einer massiven Unterversorgung mit Sauerstoff. Dieser existenzielle Kampf um Leben und Tod kulminiert im Geburtsvorgang (prä- und perinatales Drama).
Das Neugeborene ist von den Eltern als Ernährern und Beschützern vollkommen abhängig. Dabei ist es der Mutter in ihrer ambivalenten Rolle als Beschützerin und potenziell Bedrohliche („Mörderin“) wehrlos ausgesetzt.
Vieles deutet darauf hin, daß es sich bei der „Corona-Pandemie“ um eine globale Gruppenphantasie zum Nacherleben dieses fötalen Dramas, des Geburtstraumas und frühkindlicher Traumata handelt:
Einleitung der Gruppenphantasie
DeMause identifiziert spezifische Vorbedingungen für das Auslösen einer solchen Gruppenphantasie:
Wirtschaftliche Blütezeit: Dem kollektiven Nacherleben fötaler und frühkindlicher Traumata geht in der Regel eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs voraus. Dies traf auf die Jahre vor der „Corona-Pandemie“ zu.
Existenzielle Bedrohung: Die Einleitung des kollektiven Prozesses erfolgte durch die narrative Rahmung des Geschehens als „Kampf um Leben und Tod“. Die Politik prognostizierte binnen kürzester Zeit hunderttausende (Erstickungs-)Tote. Jeder Einzelne wurde als unmittelbar bedroht dargestellt.
Der Staat als Beschützer und Todbringer
In deMauses Modell neigen Gesellschaften in Krisenzeiten dazu, den Staat in der Rolle der „giftigen Plazenta“ oder der ambivalenten Mutterfigur zu erleben:
Das Spaltungs-Dilemma: Der Staat übernimmt die Rolle der schützenden Gebärmutter, die Sicherheit verspricht (Lockdowns als regressiver Rückzug in den Uterus). Gleichzeitig wird er als Bedrohung wahrgenommen, die durch invasive Eingriffe in den Körper (Impfung) oder die Einschränkung der Vitalität (Masken) die physische Integrität verletzt und den Tod herbeiführen kann.
Politiker als Mutterfiguren: Aus Sicht des frühkindlichen Traumas verkörpern Politiker die ambivalente Rolle der Mutter als Beschützerin und Mörderin. Das Leben des Kleinkindes findet im Spannungsfeld von Abhängigkeit und Mißbrauch statt. Daher wird die vermeintlich rettende, möglicherweise aber krankmachende oder todbringende Spritze von Politikern bzw. dem Staat bereitgestellt und durch massive Propaganda beworben.
Enge und Einsamkeit als fötale Not
Laut deMause ist die intrauterine Existenz des Fötus durch extreme Enge, Isolation und den Mangel an überlebensnotwendigen Ressourcen geprägt:
Simulation des Uterus: Lockdowns, die Enge der häuslichen Isolation und das Konzept des „Social Distancing“ simulieren die traumatische Enge und Einsamkeit des Fötus im Mutterleib.
Die Maske als Restriktion: Das Tragen einer Maske reinfantilisiert das Individuum und reinszeniert die fötale Not. Sie verengt den Atemraum und schränkt die Zufuhr des Lebensnotwendigen (Sauerstoff) spürbar ein.
Das Reinigungsritual: Die Maskenpflicht fungiert als kollektives Reinigungsritual. Die Gruppe durchlebt rituell ein archaisches Trauma (die Angst vor dem Ersticken im Geburtskanal), um eine unbewußte, eingebildete Schuld abzuarbeiten.
Krankheit und Maske als Atemreduktion
DeMause definiert die Angst vor dem Ersticken als eines der zentralen Urtraumata der Menschheit. Es wurzelt im chronischen Sauerstoffmangel der Spätschwangerschaft und dem eigentlichen Geburtsakt:
Mediale Trigger: Die Parallele zum fötalen Drama zeigt sich in den omnipräsenten Beschreibungen des qualvollen Erstickungstodes. Die künstliche Beatmung mittels Intubierung – die Zufuhr von Sauerstoff über einen Schlauch – fungiert als exakte Analogie zur Nabelschnur. Visualisiert wurde diese Urangst durch omnipräsente Bilder von Intensivstationen.
Das künstliche Koma: Intubierung und medikamentöses Koma symbolisieren die totale Regression. Der Patient wird psychisch in den Zustand des Fötus zurückgeworfen: Absolut abhängig und unfähig zur Kommunikation.
Die Überlastungsangst: Die gefürchtete „Überlastung der Intensivstationen“ spiegelt die Angst vor der plötzlichen, tödlichen Unterversorgung durch ein Abknicken oder Reißen der Nabelschnur wider. Berichte über globalen Sauerstoffmangel in Kliniken verstärkten diese Phantasie.
Somatische Reinszenierung: Durch das Verschließen der Atemöffnungen durch eine Maske, die dadurch verursachte Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff und seine Verunreinigung durch rückgeatmetes Kohlendioxid wird die intrauterine Mangelversorgung des Fötus am eigenen Leib reinszeniert.
Das Virus als giftige Nabelschnur
Nach deMause erlebt der Fötus seine Umwelt über den mütterlichen Blutkreislauf phasenweise als hochgradig toxisch:
Die toxische Umwelt: Das unsichtbare Virus wird als ubiquitärer Giftstoff phantasiert, der den Körper verunreinigt und das Leben bedroht. Der Mensch ist dieser Kontamination scheinbar ebenso schutzlos ausgeliefert wie der Fötus den mütterlichen Toxinen.
Kontrollverlust und Abwehr: Die „Pandemie“ triggert eine Gruppenphantasie, in der die gesamte Außenwelt als kontaminiert wahrgenommen wird (Angst vor Aerosolen und Schmierinfektionen). Die Corona-Politik ist der verzweifelte, kollektive Versuch, die Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen.
Zwangsimpfung als Trauma
DeMause betrachtet den menschlichen Körper als primäre Projektionsfläche für individuelle und kollektive Ängste:
Gewaltsame Penetration: Die Injektionsnadel codiert psychohistorisch die gewaltsame Verletzung der Körpergrenzen.
Das Motiv der Austreibung: Der Staat penetriert den Bürger mittels einer Injektion, um ihn zu „retten“ – ein Motiv, das deMause auch in historischen, oft schwarzpädagogischen „Erziehungsmethoden“ (wie dem Aderlass oder gewaltsamen Einläufen bei Kindern) sah. Es ist der Versuch, das „Böse“ oder „Giftige“ auszutreiben, wobei der Akt selbst als gewaltsam empfunden wird.
Die Impfung als Geburtsvorgang
Die Geburt vollzieht sich im brutalen Spannungsfeld zwischen der Erlösung aus der intrauterinen Enge und dem potenziell tödlichen Geburtsakt selbst:
Die Wiedergeburt: Das reinszenierte fötale Drama kulminiert im Akt der „Impfung“, die psychodynamisch die „Wiedergeburt“ besiegelt. Die Spritze verspricht das Ende des fötalen Leidens. Aufgrund ihrer in weiten Teilen unbekannten Risiken (potentiell tödliche Wirkung) stellt sie jedoch – analog zum Geburtskanal – eine eigene Lebensbedrohung dar. Wie im Krieg können Kollektive diesen Zyklus konsekutiv mehrfach durchlaufen.
Der „Freedom Day“: Die kollektive Wiedergeburt artikuliert sich in säkularen Befreiungsfeiern wie dem „Freedom Day“ im Vereinigten Königreich und anderen Ländern. Da es sich um eine homogene Gruppenphantasie handelt, müssen zwingend alle Individuen diesen Geburtskanal durchschreiten. Nur so kann das Kollektiv als Ganzes in die „Freiheit“ entlassen werden. Dies erklärt den enormen Konformitätsdruck, die „Impfquoten“-Fixierung und administrative Zwangsmaßnahmen als Bedingung für die Lockerung der Repression.
Zusammenfassung
Aus psychohistorischer Sicht verfiel die Gesellschaft während der „Corona-Pandemie“ in einen tiefen regressiven Zustand. Die politischen Maßnahmen und Rituale (Masken, Isolation, Impfungen) dienten dazu, tief sitzende, unbewußte Ängste vor dem Tod, dem Ersticken und der mütterlichen Ambivalenz kollektiv zu reinszenieren, zu kanalisieren und psychisch zu bewältigen.